aktive senioren


Grillfest am 1.8.16

Des war mol wieder en scheener Nachmittag…

Am 1. August trafen sich ca. 80 Senioren in der Begegnungsstätte „Brüdenwiesen“ zum Grillfest des Seniorenclubs. Der Vorsitzende Roland Schlichenmaier freute sich bei seiner Begrüßung über den zahlreichen Besuch. Er wertete dies auch als Zeichen, dass die Angebote des Seniorenclubs von den Mitgliedern, aber auch von solchen die nur mal reinschnuppern wollen, gerne angenommen werden und sie auch viel Freude dabei haben. Das freute auch die Helferinnen die wieder mit großem Engagement dieses Grillfest vorbereiteten.

Bereits um 12 Uhr gab es Hals oder Rote Wurst mit selbstgemachtem Kartoffelsalat. Danach unterhielt der Vorsitzende die Senioren mit Gedichten und Geschichten. Schnell verging die Zeit und schon standen Kaffee und Kuchen auf dem Programm. Doch vorab gab es noch einen Sketch „Ehepaar beim Frühstück“, aufgeführt vom Vorsitzenden und seiner Frau. Herzhafte Lacher waren der Dank der Anwesenden. Für gute Unterhaltung sorgte Julius und für einen gelungenen Abschluss des Grillfestes mit einer Polonaise bei der fast alle Mitmachten.

Der Vorsitzende verabschiedete die Besucher mit dem Hinweis, dass jetzt eine 2-wöchige Pause eingelegt wird und wir uns erst am Montag, dem 22.8. beim Seniorentreff hoffentlich gesund wieder sehen. Er gab noch die nächsten Termine bekannt: Am 8.9. Seniorentanz in der Begegnungsstätte, am 12.9. Tagesausflug an den Titisee und zur Brauerei Rothaus.

Mit einem Dank an die Besucher wünschte der Vorsitzende, auch im Namen der Helferinnen allen eine schöne Sommerzeit.


Besuch bei Rothaus am 12.9.16

Ein sonniger und interessanter Ausflug

Am Montag, dem 12. September freute sich der Vorsitzende Roland Schlichenmaier über strahlende Gesichter und über 50 Teilnehmer. Ein Wetter wie aus dem Bilderbuch begleitete uns den ganzen Tag.

Beim ersten Stopp in Tübingen gab es ein Frühstück mit frischen Brezeln. Schon bald erreichten wir den Titisee. Der ca. 1,5 stündige Aufenthalt wurde ausgiebig genützt mit einem Spaziergang oder einer Stärkung. Um 15 Uhr erreichten wir die Brauerei Rothaus. Wir waren gespannt was uns da erwartete.

Zuerst wurden Gutscheine verteilt für das Mittagessen und eine Bierprobe. Mit einem Film über die Brauerei begann eine äußerst interessante Führung mit einer sehr netten Mitarbeiterin des Hauses.

Danach stiegen wir hinab in das Reich des Bieres, was uns dort erwartete überraschte alle und staunend standen wir vor gigantischen Behältern in denen das Bier reifte. Die Abfüllanlage war ein besonderes Erlebnis. Mit ausgereifter Technik wurden die Flaschen und Kisten gereinigt. Man erklärte uns u.a., dass die Silberverkleidung am Flaschenhals abgelöst und wiederverwertet wird. Staunend betrachteten wir die Abfüllanlage, wie am Schnürchen werden die Flaschen gefüllt und in Kisten gestellt, die anschließend auf Paletten verladen werden. Zum Schluss erhielten wir noch Informationen über die verschiedenen Arten des Hopfens und des Bieres. Wir spazierten vorbei an Gärtanks und an Computern an der die Überwachung des gesamten Brau-Vorgangs und die Qualitätskontrolle stattfindet. Natürlich durfte auch eine Probe des Bieres nicht fehlen. Bei einem schmackhaften Mittagessen wurde das Bier dort auch ausgiebig getestet.

Auf der Rückfahrt dankte der Vorsitzende allen Teilnehmern und Busfahrer Herbert und verabschiedete sich mit dem Wunsch auf ein Wiedersehen bei bester Gesundheit.

 


Kirbe am 17.10.16- ein Fest für alle Sinne


Besen in Willsbach am 21.11.16 - Tradition und Abwechslung


Club-Weihnachtsfeier am 19.12.16

 

Alle Jahre wieder konnte der Vorsitzende Roland Schlichenmaier, die zahlreich erschienenen Mitglieder, Ehrengäste und Mitglieder des Café Vergissmeinnicht, im festlich von Bärbel Nickel geschmückten Saal begrüßen. RS machte sich in seiner Rede wieder Gedanken zu Weihnachten und dem bevorstehenden Jahreswechsel. Der Umgang mit älteren Menschen macht ihm Spaß, er bekommt hier viel Dankbarkeit zu spüren. Kritisch sieht er das Gebaren der Banken, bei denen nur noch das Geld zählt und das Missverhältnis zwischen Geld und den Belangen des Menschen vorherrscht. Keine gute Zukunft verheißen Namen wie Putin, Orban, Erdogan, Assad, Trump, AfD. Immer mehr driftet Arm und Reich auseinander. Jeder schaut nur noch auf seinen Vorteil.

Dankbar sollten wir sein, dass wir in Frieden, Freiheit und Wohlstand leben können.

Dankbar ist er, dass seine Familie und Angehörigen von Krankheit, Unfällen und Not verschont geblieben sind. Auch die gemeinsamen Unternehmungen des Senioren-Clubs verliefen unfallfrei.

Die Advents- und Weihnachtszeit ist für ihn immer wieder ein Grund sich auf die Werte wie Liebe, Dankbarkeit, Verständnis und Vertrauen zu besinnen.

Er schließt seine Gedanken ab mit der Geschichte „Warum nur ist es so schwer geworden Freude zu schenken?...“. Nach einem Musikstück der Weissacher Dorfmusikanten begrüßte Bürgermeister Ian Schölzel die Besucher und blickte auf markante Ereignisse des Jahres 2016 zurück: wie Wiederaufbau und Einweihung der Flüchtlingsunterkunft in der Welzheimer Straße. Abbruch sowie Beginn der Erschließung auf dem Rombold Areal. Die Bürgerinformationsveranstaltung anlässlich der geplanten Rehabilitationseinrichtung für Suchtkranke, bei der nicht nur sachlich diskutiert wurde, sondern auch persönlich beleidigend. Auch 2017 gibt es noch viele offene Baustellen. Freuen darf sich die Gemeinde auf das Gesundheitszentrum sowie den Tälestreff. Er bedankte sich für die erhaltene Unterstützung und das gemeinsame Miteinander. Für 2017 wünschte er alles erdenklich Gute.

Pfarrer Albrecht Dunker machte sich in seinem Grußwort Gedanken über Engel, die einem überall begegnen. Sie sind eigentlich Sendboten Gottes, die helfen, Rat geben, begleiten, trösten,

Wärme geben… So soll jeder von uns ein Engel sein. Er schließt mit dem Gedicht von Rudolf Otto Wiemer über Engel und wünschte einen schönen Nachmittag sowie ein besinnliches Christfest.

Nach erneutem Weihnachtliedersingen las spontan Judith Scherpinski einen Wunschzettel aus dem Jahr 1937 vor und erzählte vom Ablauf des Heiligen Abends, an dem jedes Kind ein Gedicht aufsagen musste. Sie trug das Gedicht „Markt und Straßen….“ vor, dankte allen ehrenamtlichen Helferinnen mit einem kleinen Geschenk und wünscht allen ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Dann eröffneten die Kinder des Kindergartens Liebigstraße ihre Aufführung. Mit großer Freude spielten die Kinder die Weihnachtsgeschichte von Maria und Josef auf Herbergssuche. Zwischendurch sangen Jung und Alt gemeinsam das Lied „Sternenfänger“. Die Kindergartenkinder und die Zuschauer machten die Bewegungen des Liedes begeistert mit. Als Maria und Josef durch den Wald wanderten, stimmten alle das Lied „Oh Tannenbaum“ an. Nach vergeblichem Klopfen an mehreren Häusern fanden sie schließlich einen Platz in einem Stall. Sie beendeten ihre Aufführung mit dem Satz „Jetzt liegt das Kind auf Heu und auf Stroh, da sind alle Menschen auf Erden froh“ und dem gemeinsam gesungenen Lied „Ihr Kinderlein kommet“.

Die Kinder bekamen sehr viel Beifall und der Nikolaus belohnte die tollen Akteure mit einer Tafel Schokolade.

Nach der Pause verlas Lore Kannowade, die zweite Vorsitzende des SCW, das Märchen vom Auszug der Ausländer von Helmut Wöllenstein. Danach wurden wieder altbekannte weihnachtliche Lieder gesungen.

Es folgte die Bescherung der Seniorenclub-Mitglieder durch die Helferinnen und der Vorstandschaft des Clubs. Danach wurden die Gäste zum Essen eingeladen. Der Vorsitzende bedankte sich für schöne, erlebnisreiche Stunden und bat darum, dem Club weiterhin die Treue zu halten. Im neuen, mit dem Weihnachtsbrief verschickten Jahresprogramm, sind wieder viele abwechslungsreiche Veranstaltungen aufgeführt die zum Mitmachen einladen.

RS dankte... den Dorfmusikanten, die jedes Jahr unsere Weihnachtsfeier musikalisch begleiten und auch vorab für den am 26. März stattfindenden 5. Schwäbischen Abend den wir wieder zusammen veranstalten

...den Leiterinnen des Kindergartens

...Bürgermeister Schölzel für die kostenlose zur Verfügung-Stellung des Raumes in der Senioren-Begegnungsstätte als Clubraum, ansonsten könnte ein so umfangreiches Angebot für die Senioren nicht durchgeführt werden, auch für sein jederzeit offenes Ohr für die Belange der Senioren,

...Michaela Loth vom Seniorenbüro für Ihre Unterstützung,

...Julius Bachmann für die musikalische Begleitung übers Jahr,

...Christa Schaal für die Leitung der wöchentlichen Seniorengymnastik,

...Pfr. Albrecht Duncker, dass er sich die Zeit nimmt um an unserer Weihnachtsfeier dabei zu sein,

...seiner Frau, seinen Vorstandskolleginnen und Kollegen, den Helferinnen, die auch nach dem plötzlichen Tod von Heidi Pfitzer für einen weiterhin reibungslosen Ablauf sorgen.

Er hofft, dass es ihm und allen Seniorenclub-Mitgliedern im Jahr 2017 wieder genau so viel Spaß und Freude macht wie im vergangenen Jahr.

Nach dem gemeinsam gesungenen Lied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ und dem im Seniorenclub schon zur Tradition gewordenen Andachtsjodler, wurde das leckere Abendessen serviert.

Diese stimmungsvolle und bewegende Feier endete viel zu schnell.